Nachnutzung

Nordrhein-Westfalen und Bayern intensivieren Zusammenarbeit bei der Digitalisierung der Verwaltung

Am Rande des Fachministertreffens zur Verwaltungsdigitalisierung haben sich Bayern und Nordrhein-Westfalen auf eine Intensivierung der Zusammenarbeit verständigt. Beide Länder werden einander künftig bereits entwickelte digitale Verwaltungsservices wechselseitig zur Verfügung stellen, um zeitnah eine breitere Grundlage für das digitale Rathaus zu schaffen.

Nordrhein-Westfalen und Bayern intensivieren Zusammenarbeit bei der Digitalisierung der Verwaltung

"Die wechselseitige Nachnutzung ist der Schlüssel für ein modernes und attraktives digitales Angebot der Verwaltung an Bürgerinnen und Bürger, aber auch an Unternehmen", so die bayerische Digitalministerin Judith Gerlach und NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart auf dem gemeinsamen Treffen in Berlin.

Beide Länder vereinbarten eine rasche Entwicklung und Pilotierung des digitalen Unternehmenskontos noch in diesem Jahr. Unternehmen bekommen damit einen zentralen Zugang zu digitalen wirtschaftsbezogenen Verwaltungsdienstleistungen, zum Beispiel bei der Unternehmensgründung.

Der Beschluss des IT-Planungsrats zum einheitlichen Unternehmenskonto von Anfang Februar 2020 hat die neue Kooperation möglich gemacht. Das Thema Nachnutzung von Online-Diensten war ein Schwerpunktthema des Fachministertreffens.